Aufgaben/Struktur

Struktur/ Aufgaben des Senates der KG Kölsche Grielächer

Obwohl zur Römerzeit ein Senat stets als „Rat der Ältesten“ bezeichnet wurde, war die Voraussetzung für eine Mitgliedschaft in einem solchen Gremium die Bekleidung der Quästur und somit ein Mindestalter von lediglich 30 Jahren.
Vielleicht ist dies auch ein Grund dafür, dass im heutigen Europäischen Parlament die Quästoren, beratende Mitglieder im Präsidium und auch die Senatoren in Kölner Karnevalsgesellschaften in aller Regel ein Alter oberhalb dieser Grenze aufweisen.

So ist auch unser Senat heute ein Zusammenschluss gestandener Herren, beruflich aus unterschiedlichsten Wirtschaftskreisen stammend, ab einem Alter von ca. 40 Jahren, die in eigener Struktur innerhalb der KG Kölsche Grielächer annähernd hierarchielos eine feste Gemeinschaft bilden, wobei es „natürlich“ auch bei uns nicht gänzlich ohne formellen Rahmen „geht“.

Gemäß Gesellschaftssatzung sind alle Senatoren zunächst ordentliche Mitglieder, natürlich mit Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

Der Senat hat einen eigenständigen Vorstand, bestehend aus Senatspräsident, Vizepräsident, Geschäftsführer und Schatzmeister. Dieser Vorstand wird für jeweils fünf Jahre von allen Senatoren gewählt.

Seine Angelegenheiten führt der Senat selbstständig, natürlich stets unter Wahrung des Gesellschaftsinteresses. Es wird ein jährlicher Mitgliedsbeitrag zu Gunsten der Senatskasse, die vom Senatsschatzmeister verwaltet wird, erhoben.

Neue Senatsmitglieder werden nach einer einjährigen (in Ausnahmefällen oder aus „dringenden karnevalistischen Gründen“ halbjährigen) Ballotagezeit auf Vorschlag des Senatsvorstandes vom Gesellschaftspräsidenten „offiziell“ zu Senatoren ernannt. Es wird ein einmaliger Aufnahmebeitrag berechnet.

Der Senat hat innerhalb der KG Kölsche Grielächer die schöne Aufgabe, diese nicht nur mit Rat und Tat unterstützen zu können, sondern beizutragen, deren Ansehen und Stand in der Öffentlichkeit und im Karneval im besten Sinne zu vertreten, erhalten und entwickeln. In dieser Konstellation versteht es sich von selbst, dass die Gesellschaft vom Senat finanziell, so auch bei besonderen Gelegenheiten wie z.B. Jubiläen, unterstützt wird.

Die verbindende Säule zwischen den Gesellschaftsmitgliedern und den Senatoren ist in unserer Familiengesellschaft jedoch nicht die (durchaus notwendige) Satzung, sondern der über die karnevalistischen Aktivitäten gewünschte, bestehende und gelebte Freundschaftsgedanke.