Historie

Vereinsgründung

1927
15.11.

Aus dem Kölner Kegelclub "Unger uns" entsteht die Karnevalsgesellschaft "Kölsche Grenadeere blau-grön vun 1927 e.V." Zu den Gründungsmitgliedern zählen Jupp Förster als 1. Präsident und Fritz Dorfmüller.

1928

Session 1927 / 1928

Vier Sitzungen und zwei Bälle werden mit großem Erfolg ausgerichtet. Bereits jetzt verfügt die Gesellschaft über 16 Grenadeere (Mitglieder).

Session 1928 / 1929

Gründung eines Tanzkorps. Als erstes Tanzmariechen fungiert – Marieche, do bes jo ene Mann -Hans Meyendriesch. Die Grenadeere nehmen erstmals als Gruppe im Rosenmontagszug teil.

1929
1935

Session 1934 / 1935

Die Grenadeere zählen mittlerweile offiziell als Mitglied des Festkomitees Kölner Karneval e.V. Die Gesellschaft umfasst mittlerweile 50 Grenadeere und 100 Senatoren. Auch als Mariechen konnte mittlerweile eine Frau gewonnen werden. Fr. Dr. Marianne Groß ist das erste Mariechen der KG.

Während den Wirren des 2. Weltkriegs werden sämtliche Uniformen, Banner, Fahnen u.v.a. trotz aller Bemühung im Bombenhagel zerstört. Durch die britische Militärregierung wurden zudem ab Juni 1945 die Grenadeere zu einer Namensänderung im Sinne der Entmilitarisierung aufgefordert.

1939

1945
1948
12.06.

Im Vereinsregister wird der neue Name der Karnevalsgesellschaft eingetragen. Die Grielächer werden geboren. Aus "Kölsche Grenadeere blau-grön vun 1927 e.V." wird die "KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V."

Session 1948 / 1949

Die KG geht nun unter neuem Namen wieder im Rosenmontagszug mit. Die Gesellschaft zählt mittlerweile wieder 39 Mitglieder, davon 12 Damen und 3 Ehrenmitglieder.

1949
1951

Session 1950 / 1951

Es wird ein Tanzkorps aufgebaut und die Litewka wird erstmals für den Elferrat eingeführt.

Session 1951 / 1952

Die KG feiert mit Präsident Jupp Förster ihr 25-jähriges Jubiläum.

1952
1953

Session 1952 / 1953

Die KG richtet zwischenzeitlich acht Veranstaltung aus. Fritz Dorfmüller übernimmt die Leitung der Tanzgruppe. Es werden 15 neue Senatoren vereidigt.

Es wird eine neue Satzung u.a. mit den Ämtern des 1. und 2. Vorsitzenden eingeführt.

1956
1957
23.02.

Die KG feiert ihr dreißijähriges Bestehen mit dem Präsidenten Jupp Förster.

Hubert Förster wird 1. Vorsitzender. Jupp Förster behält das Amt des Präsidenten. Eine Vielzahl an Meinungsverschiedenheiten führt allerdings zu einem Aderlaß – Freunde, Gönner und Mitglieder verließen die KG. Trauriger Höhepunkt ist im Jahr 1961 die Nichtteilnahme am Rosenmontagszug.

1958

1961
1963

Jupp Förster übergibt an seinem 65. Geburtstag sein Amt als Präsident nach 36 Jahren an seinen Bruder Hubert Förster. Heinz Jülich wird zudem neuer Literat der Gesellschaft.

FK-Präsident Ferdi Leisten führt Hubert Förster offiziell in das Amt des Präsidenten ein. Jupp Förster wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.

1964
25.01.
1966

Das "Tanz und Fanfarankorps vun 1928 e.V." von der "KG Löstije Sölzer e.V." wird der KG angegliedert. Teile des Vorstands waren der Meinung, dass die Spitze einen neuen starken Mann benötige um der Gesellschaft wieder Aufschwung zu verleihen.

Hans Bauhoff späterer Ehrenpräsident auf Lebenszeit und späterer Nestor des Kölner Karnevals wird einstimmig zum Vizepräsidenten der KG gewählt.

1967
Mai
1968
18.09.

Hubert Förster tritt als amtierender Präsident zurück und macht den Weg frei für...

... den neuen Präsidenten und ehemaligen Baas der Negerköpp Hans Bauhoff. Hans Bauhoff wird einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Hans Bauhoff legt furios bereits im ersten Jahr seiner Amtszeit los:
Noch im Oktober 1968 wird das Tanz- und Fanfarenkorps aufgelöst. Im Oktober 1968 findet zudem erstmalig der traditionelle Herrenfrühschoppen statt.

1968
Oktober
1969

Session 1968 / 1969

Die KG verfügt aktuell über 13 Mitglieder. In der ersten Sitzung 1968 wird er von FK-Präsident Ferdi Leisten und Zugleiter Peter Schumacher in sein Amt eingeführt. Für die Mitfahrt beim Rosenmontag auf dem Festwagen der KG engagiert Hans Bauhoff eine für die damalige Zeit hochkarätige Wagenbesatzung. Es nehmen teil: Der damalige Landtagspräsident John van Nes Ziegler, der spätere Bundesminister Hans-Jürgen Wischnewski, sowie der Ehrenratsherr Emil Koch.

Auf der Jahreshauptversammlung im April 1969 wird das Amt des ersten und zweiten Vorsitzenden abgeschafft. Der geschäftsführende Vorstand besteht nunmehr aus Präsident Hans Bauhoff, Vizepräsident Jupp Förster, Geschäftsführer Heinz Jülich und Schatzmeister Hermann Bock.

Session 1969 / 1970

Die KG nimmt dieses Jahr nicht am Rosenmontagszug teil. Erstmalig wird eine Miljöhsitzung in der Flora ausgerichtet.

1970
Oktober
1970

Session 1968 / 1969

Nach 43-jähriger Tätigkeit für die KG tritt Ehren- und Vizepräsident Jupp Förster aus gesundheitlichen Gründen zurück. Mit Jakob Sauer, Gerd Kick und Rolf Höhn (dem neuen Vizepräsidenten) treten Männer in die Gesellschaft ein, welche die weitere Entwicklung der KG maßgeblich fördern werden.

Session 1971/1972

Nach 10-jähriger Pause findet wieder eine Herrensitzung statt. Es finden in der Flora zwei "Miljöhsitzungen" mit Damen statt. Eine alte Tradition der "Spillcher" wird wiederbelebt. Hier führt der Elferrat jeweils vor Sitzungsbeginn Begebenheiten und Eigenarten aus Köln vor, so u.a. "De kölsche Maathall" und "ne Besuch im Zoo". Man bekennt sich zum Karneval op die schöne aale kölsche Aat. Hans Bauhoff wird in den erweiterten Vorstand des FK berufen.

1972
1976

Jupp Förster verstirbt. Die KG möchte zum 50-jährigen Gründungsjubiläum mit Hans Bauhoff, Jakob Sauer und Gerd Kick das Dreigestirn stellen. In allerletzter Minute entscheidet sich das FK trotz positiver Vorgesprächen und einer ordentlichen Finanzplanung gegen die Bewerber der KG.

Session 1976 / 1977

Die KG richtet erstmals die "Miljöhsitzung em Kostümche aus". Insgesamt zwei Veranstaltungen dieser Art finden im Sartory statt und setzen den Grundstein für die bunt kostümierten Sitzungen der KG.

1977
1978

Die KG nimmt an der Steubenparade in New York teil. Hans Bauhoff mittlerweile seit einigen Jahre Vizepräsident des FK kommt die große Ehre zuteil vor der UNO zu sprechen.

Die KG bezieht das neue Grielächerkasino in der Gaststätte May im Sionstal.

1982
1984

Jakob Sauer wird Senatspräsident der KG. Eine Satzungsänderung bewirkt, dass die Gesellschaft den Status als Senatsgesellschaft ablegt. Der Senat ist fortan ein eigenständiges Organ innerhalb der Gesellschaft.

Die KG feiert das 60-jährige Bestehen. Ludiwg Sebus überreicht Hans Bauhoff den neu geschaffenen Grielächermarsch.

1987
1989

Heinz Jülich übergibt nach 26-jähriger Amtszeit die Aufgabe des Literaten an seinen Nachfolger Roland Lautenschläger. Hans Bauhoff wird zu seinem 70. Geburtstag zum Ehrenpräsidenten mit Sitz und Stimme im Vorstand ernannt.

Session 1990 / 1991

Die KG veranstaltet ab der laufenden Session alle Sitzungen im großen Festsaal des neu erbauten Hotels Maritim am Heumarkt.

1991
1992

Session 1991 / 1992

Hans Bauhoff überträgt die Sitzungsleitung an Heinz Schmitz.

Hans Bauhoff tritt nach 26-jähriger Präsidentschaft zurück und schlägt Heinz Schmitz als Nachfolger vor. Der Modernisierer und Stratege der KG, aber auch ne echte kölsche Jung mit unglaublicher Liebe zum kölsche Fasteleer tritt zurück. Heinz Schmitz wird einstimmig zum Präsidenten gewählt.

1993
Mai
1994
23.01.

FK Präsident Gisbert Brovot führt Heinz Schmitz offiziell in sein Amt ein. Günter Bremer und Klaus Salzsieder werden in den Vorstand gewählt.

Geschäftsführer Heinz Jülich tritt nach fast 40-jähriger Tätigkeit für die KG aus Altersgründen zurück. Rudolf Schetzke wird neuer Vizepräsident, Literat Roland Lautenschläger wird zusätzlich Geschäftsführer.

1998
2000
23.01.

Session 1999 / 2000

Mit einer Silvestergala im komplett gemieteten Senatshotel startet die KG ins neue Jahrtausend. Die KG veranstaltet zwischenzeitlich wieder inkl. der wiedereingeführten Mädchersitzung insgesamt fünf große Sitzungen im Maritim.

Die Litewka blau-grön inklusive eines Halsordens wird wieder eingeführt.

2001
2002
04.01.

Die KG feiert im Maritim mit 400 exklusiv geladenen Gästen das 75-jährige Bestehen. Hans Bauhoff wird überraschend zum "Nestor des Festkomitees Kölner Karneval" ernannt.

Präsident Heinz Schmitz verstirbt und wird unter großer Anteilnahme von vielen Freunden und Karnevalsgesellschaften auf dem Südfriedhof beigesetzt.

2003
17.06.
2003
12.09.

Rudi Schetzke wird einstimmig zum Präsidenten gewählt. Neuer Vizepräsident wird Wolfgang Bierbaum.

Der langjährige Schatzmeister und Ehrenmitglied der KG Hermann Bock verstirbt.

2004
19.08.
2004
11.11.

Präsident Rudi Schetzke heiratet seine Monika.

Rudi Schetzke führt die Auszeichnung "Grielächer des Jahres" ein. Diese wird erstmals an Heinz Jülich vergeben und soll Kölner Persönlichkeiten ehren die sich um Köln und den Karneval verdient gemacht haben.

2005
2005
22.04.

Durch Neuwahlen wird Rudi Schetzke auf der Jahreshauptversammlung zum Präsidenten gewählt. Schatzmeister wird Günter Bremer.

Unser Ehrenpräsident und Nestor des Festkomitees Kölner Karneval wird vor ca. 25.000 Zuschauern mit dem "Goldenen Ostermann Brunnen" geehrt.

2007
11.11.
2008
13.09.

Unser Ehrenmitglied Heinz Jülich verstirbt.

Roland Lautenschläger wird für seine 20-jährige ununterbrochene Vorstandsarbeit zum Ehrenmitglied ernannt.

2010
17.01.
2013

Unser Vizepräsident Wolfgang Bierbaum verstirbt am 09.03.2013. Detlef Lülsdorf wird auf der Jahreshauptversammlung am 04.06.2013 zum neuen Vizepräsidenten gewählt.

Günter Bremer, Schatzmeister der KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V. verstirbt am 28.01.2015 nach langer schwerer Krankheit.

2015
28.01.
2015
28.02.

Hans Bauhoff, der Ehrenpräsident der KG Kölsche Grielächer und Nestor im Festkomitee Kölner Karneval verstirbt am 28.02.2015 im Alter von 95 Jahren.

Das Ehrenmitglied Roland Lautenschläger gibt das Amt des Geschäftsführers auf. Als Nachfolger wird Roland Lemper als ehem. Schriftführer im Rahmen der Jahreshaupversammlung gewählt. Detlef Lülsdorf ist zwischenzeitlich aus privaten Gründen von seinem Amt als Vizepräsident zurückgetreten. Als Nachfolger wird Marcel Hergarten mit 36 Jahren als Mitglied in der mittlerweile 3. Generation zum Vizepräsidenten gewählt.

2016
Mai
2017

die KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V. hat es geschafft: Endlich nimmt die Gesellschaft ihren eigenen Wagen in Empfang und darf diesen auf dem Rosenmontagszug am 27.02.2017 der jecken Öffentlichkeit präsentieren. Der Wagen ist für insges. 16 erwachsene Personen zugelassen und hat zudem Platz für vier Kinder, welche ab sofort jedes Jahr mitfahren dürfen und von der Marketenderin betreut werden. Der Wagen ist ein echter Hingucker im Rosenmontagszug und stellt statt der üblichen Persiflagen mit der Vringspooz und dem Karl-Berbuer-Brunnen markante Örtlichkeiten der Kölner Südstadt und damit der Heimat der KG dar.

Heute
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